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Züchter Teil 2

Quelle/Copyright: http://www.pudelzucht.de.gg/

In der Rassehundezucht wird unterschieden zwischen:

Liebhaber-Züchter

Hobby-Züchter

Massen-Züchter oder kommerzielle Vermehrer

Vermehrer

Professionelle Züchter

 

 

Liebhaber-Züchter

Sie lieben ihre Hündin und möchten gerne von ihr einen Nachkommen besitzen. Vater der Welpen wird ein ihnen sympatischer Rüde, oftmals aus dem Bekanntenkreis.
Meistens erfolgt keine Untersuchung der Elterntiere auf Erbkrankheiten und Erbgesundheit, nur die Sympathie ist entscheidend für die Verpaarung.
Der gesamte Trächtigkeitsverlauf, die Geburt und die Entwicklung der Welpen wird liebevoll mit großem Interesse verfolgt.
Die Welpen werden meistens sehr gut sozialisiert, weil sie "was Besonderes" sind, DIE Kinder ihrer heiß geliebten Hündin.
Alle erdenkliche Fürsorge wird der Hundefamilie zukommen gelassen, oftmals sind die neuen Besitzer liebe Menschen aus dem Bekanntenkreis.
Manchmal sind diese Züchter auch in einem Verband organisiert. Dann sind vielleicht die Eltern auf Erbkrankheiten untersucht und die Welpen bekommen Ahnentafeln.

Hobby-Züchter

Der Name wird leider sehr oft mißbraucht, um Mißstände zu vertuschen!

Sie züchten aus reiner Freude an der Sache, besitzen zwei, vielleicht auch drei Hündinnen, die gelegentlich einen Wurf Welpen bekommen.
Sie legen größtmöglichen Wert auf die Auswahl des Zuchtpartners, die Welpenaufzucht und Gesundheitsvorsorge.
Die Hunde leben immer in der Familie, die Welpen sind hervorragend sozialisiert und geprägt.

In der Regel züchten sie in einem anerkannten Verein und besuchen Veranstaltungen mit ihren Hunden, je nach Neigung Ausstellungen oder Hundesport (oder beides).

Massen-Züchter oder kommerzielle Vermehrer

Sie züchten (vermehren) alles, was gerade "in" ist und sich gut verkaufen läßt.
Meist bieten sie mehrere Rassen an, züchten im großen Stil und kaufen Welpen hinzu (oft aus Ländern, wo Hunde wesentlich billiger "produziert" werden), oder tauschen mit anderen "Gleichgesinnten". Die Bezeichnung "Hundehändler" wäre hier oft passender. Alles muß gut durchkalkuliert sein und kostengünstig ablaufen, denn sie leben vom Verkauf der Tiere. Man sollte davon ausgehen, dass Zuchtauswahl, Gesundheit und Prägung der Welpen hierbei auf der Strecke bleiben. Dafür sind die Welpen oft billiger, leider oft auch zu jung, denn jede Woche mehr kostet Geld! (Es ist lt. Tierschutzgesetz verboten, einen Hund vor der neunten Lebenswoche zu verkaufen!!!)
Fast alle sind sogar in einem Verband organisiert, trotzdem erfolgt kaum eine Kontrolle. Die Welpen bekommen oft vor Titel und Ehrungen strotzende Ahnenpässe, wer diesen nicht möchte, bekommt den Hund billiger!

Vermehrer

... sind solche, die Welpen "produzieren" meist ihre Hündin vom nächstbesten (oftmals eigenen) Rüden decken lassen. Sie haben kein Interesse an der Verbesserung der Rasse, sondern wollen Welpen verkaufen. Dazu gehören sowohl die, die einfach Mal "ihre Hündin einen Wurf machen lassen", wie auch die, die Welpen am laufenden Band produzieren und oft sogar jede Läufigkeit der Hündin dazu nutzen. Oftmals erfüllen die Eltern keine oder nur sehr lasche Zuchtbedingungen, sind nicht gesundheitlich auf Erbkrankheiten überprüft und der Rassetyp läßt zu wünschen übrig.
Sie schließen sich in eingetragene Zuchtvereine zusammen oder sind in anerkannten Klubs, die in ihrer selbst ausgearbeiteten Zuchtordnung nicht einmal die gesundheitlichen und züchterischen Grundanforderungen erfüllen!!!

Professionelle Züchter

Diese kann man mit einem guten Gestüt in der Pferdezucht vergleichen.
Sie betreiben die Hundezucht aus Leidenschaft und das über Generationen. Sie halten eigenen Zuchtrüden mit völlig verschiedenem genetischen Background und behalten immer wieder die besten Welpen eines Wurfes für die Fortsetzung des Zuchtstammes.
Sie bilden sich ständig fort, kaufen frisches Blut aus anderen guten Linien, bemühen sich um gesunde und schöne Nachzucht.
Meist gibt es Zielsetzungen wie sportliche Leistungen oder Ausstellungserfolge, um auch im Vergleich mit anderen Züchtern die Verbesserung der Rasse bestätigt zu sehen.
Wer in Generationen denkt und Zuchtstämme aufbaut muß viele Hunde halten, das ist unvermeidbar. Wenn die Hunde trotzdem stressfrei und gesund aufwachsen sollen, muß der Züchter umso mehr Zeit mit seinen Tieren verbringen, die Hunde brauchen freien Lebensraum und müssen erstklassig (eben profesionell) gemanagt werden.
Diese Art von Hundezucht ist in den meisten Fällen ein Faß ohne Boden, denn auch die älteren, aus der Zucht genommenen Tiere wollen betreut und gepflegt werden, vielversprechender Nachwuchs will behalten werden und auch immer wieder solche, die man einfach um sich haben will, obwohl sie nicht zur Zuchtverbesserung taugen und daher nie Welpen bekommen. All das verschlingt eine Menge Geld und jede freie Minute des "Züchters mit Leib und Seele"