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Spaniel-Rassen

Die Spaniels in ihrer Vielfalt erlauben es, eine Auswahl zu treffen, was ihr Erscheinungsbild und die Möglichkeit ihres Einsatzes anbelangt: In jedem Vertreter der neun Rassen findet man den idealen Begleithund und liebenswerten, kinderlieben Hausgenossen, für die Jagdausübung den temperamentvollen, passionierten und ausdauernden Arbeiter, der sich den Schneid nicht abkaufen lässt. Eine Einschränkung ist hier beim American Cocker Spaniel zu machen, der aufgrund seiner Haarfülle für den jagdlichen Einsatz ungeeignet ist.

 

Von seinem Ursprung her ist der Spaniel Jagdhund. Dieser Tatsache muss jeder, der einen der Spaniels erwirbt, Rechnung tragen; allen gemeinsam ist der ungeheure Bewegungsdrang und die Forderung nach beschäftigt sein. Diese Hunde sind begierig zu lernen und interessiert, Neues zu erkunden und auch in so manchem nicht jagdlichen gezogenen schlummert die alte Passion: eine Hecke oder ein Gebüsch muss durchstöbert und eine Spur verfolgt werden, Wasser ist zu jeder Jahreszeit sein Vergnügen.

 

Einem Spaniel muss daher Gelegenheit gegeben werden sich auszutoben, sein Temperament auszuleben, und dann wird aus dem Wirbelwind draußen der sanfte anhängliche Hausgenosse, wobei die Spaniels das Wort Genösse wörtlich nehmen: Sie wollen als Familienmitglied anerkannt sein und an allem beteiligt sein.

 

Historie des American Cocker Spaniels

American Cocker Spaniel und English Cocker Spaniel stammen von denselben Vorfahren ab. Der allgemein anerkannte Ahnherr beider Rassen war der Nachkomme eines Sussex Spaniel-Rüden und einer Field Spaniel-Hündin. Der Überlieferung nach war dieser „Ahnherr" ziemlich langrückig und kurz auf den Läufen. Trotzdem gewannen seine Nachkommen auf englischen Ausstellungen sehr viel, eine Reihe seiner Nachkommen wurden auch nach Amerika exportiert. Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese Zuchttiere zum Ausgangsmaterial der Cockerzucht in Nordamerika.

Während die englischen Züchter an dem Typ Cocker festhielten, den sie aufgebaut hatten, entstand in Amerika eine interessante (und verwirrende) Situation. Die Cocker spalteten sich in zwei „Typen" - einen amerikanischen und einen englischen Cocker; beide Schläge hatten ihre gläubigen Anhänger.

Es begann erneut eine selektive Zuchtwahl. Was um die Jahrhundertwende den allgemein anerkannten „Cocker" entwickelt hatte, führte nun Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre unseres Jahrhunderts zürn „American Cocker". Im September 1946 erlangen der American und Englisch Cocker Spaniel die Anerkennung als Einzelrassen.

Die Züchter des American Cocker Spaniels setzten sich zum Ziel, ihre Rasse kurzrückiger, kürzer im Kopf, aufgewölbter im Oberkopf, hochläufiger und üppiger im Fell zu züchten. Das ist im Grundsatz der Prototyp des American Cocker, wie wir ihn heute kennen.

Als relativ „moderne" Hunderasse gibt es beim American Cocker noch immer eine Fortentwicklung. Im Jahre 1973 wurde der Rassestandard nochmals revidiert. Dabei wird vom American Cocker eine noch üppigere Behaarung gefordert, obgleich einige Richter ein zu üppiges Fell schon heute bestrafen. Wenn auch der Durchschnittsbesitzer eine solche Haarfülle als unpraktisch empfinden mag, wird sie dennoch als die Krönung der Rasse angesehen.

Über die letzten 40 Jahre befindet sich der American Cocker in seinem Heimatland unter den 10 populärsten Hunderassen. Gleichzeitig gewann seine Schönheit, sein Wesen und seine Eignung zum Ausstellungshund ihm in anderen Ländern eine wachsende Anhängerschaft, Hunde wurden exportiert und die Rasse ist heute in vielen Ländern der Welt populär.