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Tipps vom Hundeflüsterer Cesar Millan

Quelle: Hunde suite 101 Autor:

Hunde brauchen Bewegung, Aufgaben und eine starke Führung

Der Hunde-Experte Cesar Millan schreibt über Hundepsychologie, Rudelverhalten, Sozialisation von Problemhunden und gibt Empfehlungen für eine gute Mensch-Hund-Beziehung.

Im Umgang mit Hunden machen wir manches verkehrt. Viele Hunde sind verhaltensauffällig, obwohl sie mit Futter, Spielzeug und Zärtlichkeiten überhäuft werden. Sie sind überdreht oder frustriert, weil sie zu wenig Auslauf haben. Oder verunsichert, weil Herrchen und Frauchen ihrer Führungsrolle nicht gerecht werden. HundebesitzerInnen sollten ihr Haustier nicht vermenschlichen, sondern sich mit dessen angeborenen Eigenschaften und Bedürfnissen befassen, rät Hundeflüsterer Cesar Millan in seinem Buch.

Was Hunde brauchen

Seit Tausenden von Jahren arbeiten Hunde für sich selbst oder für den Menschen. Sie setzen daher voraus, dass sie für Nahrung etwas leisten müssen. Sie brauchen Aufgaben! In unserer Wohlstandsgesellschaft werden Hunde oft mit Liebe überschüttet – dabei wollen sie in erster Linie draußen unterwegs sein und sich auf einen starken Rudelführer verlassen können. Hunde wollen Rudelmitglieder sein. Die Führung muss der Mensch übernehmen.

Cesar Millans Formel für einen ausgeglichenen Hund:

Bewegung, Disziplin, Zuneigung – in dieser Reihenfolge!

Mit Hunden kommunizieren

Hunde haben eine andere Wahrnehmung als Menschen. An erster Stelle kommt der Geruchssinn, dann das Sehen, dann das Hören. Alle Tiere verständigen sich in der universellen Sprache der Energie. Unsere Hunde wissen genau, wie wir uns fühlen. Daher sollten wir ihnen gegenüber immer eine Energie ausstrahlen, die Cesar Millan "ruhig und bestimmt“ nennt. Ruhige, bestimmte Energie zeichnet Führungspersönlichkeiten aus – vor allem in der Tierwelt. Erst wenn sich der Hund beruhigt hat und unterordnungsbereit ist (im Sinne von entspannt und aufmerksam), kann der Mensch mit ihm kommunizieren, ihn erziehen, streicheln und belohnen.

Wie geht man auf Hunde zu?

Wer überschwänglich auf einen Hund zugeht, auf ihn einredet, ihn anlocken und knuddeln will, wird vom Hund als hektisch und schwach empfunden. Bei der Begegnung mit einem fremden Hund sollte man Blickkontakt vermeiden und eine ruhige, bestimmte Energie ausstrahlen. Man erlaubt dem Hund, herzukommen und zu schnuppern. Erst wenn man einander kennt und vertraut, ist aktive Zuwendung angebracht.

Das Tier im Hund erkennen

Zwischen Menschen zählen Namen und Persönlichkeiten. Gerne übertragen wir diesen Zugang auf unseren vierbeinigen Hausgenossen – und vergessen manchmal das Tier in ihm.

Laut Cesar Millan handelt es sich

  1. in erster Linie um ein Tier
  2. der Spezies Hund
  3. einer bestimmten Rasse
  4. und erst dann um das Individuum mit einem Namen.

Das bedeutet: Tiere leben immer im Hier und Jetzt. Sie kommunizieren energetisch. Hunde haben angeborene Bedürfnisse. Die Rudelmentalität prägt ihr Verhalten. Bei manchen Rassen wurden bestimmte Eigenschaften durch Zucht hervorgehoben. Bei Problemen sollte man daher beim Tier ansetzen und sich zum Individuum vorarbeiten.

Der Hundeflüsterer Cesar Millan

In Mexiko aufgewachsen, wurde Cesar Millan vom Zusammenleben mit Hunden auf der Farm geprägt. Mit dem Traum, Hundetrainer in Hollywood zu werden, wanderte in die USA aus. Er jobbte als Hundefriseur, Tierarzthelfer und Hundepfleger und begann sich erfolgreich mit Problemhunden zu beschäftigen. Heute ist Cesar Millan einer der gefragtesten Experten Amerikas zur Sozialisation und Rehabilitation von Hunden. Er hat in Los Angeles das "Dog Psychology Center“ gegründet, betreut prominente Hundebesitzer wie Will Smith oder Oprah Winfrey und wurde mit der Fernsehsendung "Dog Whisperer“ bekannt. Sein Buch "Cesar’s Way“ ist auf Deutsch unter dem Titel "Tipps vom Hundeflüsterer – Einfache Maßnahmen für die gelungene Beziehung zwischen Mensch und Hund“ beim Verlag Goldmann Arkana erschienen

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